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Volldampf-Reise in die Bluegrass-Vergangenheit

Volldampf-Reise in die
Bluegrass-Vergangenheit

 

Die
Po‘ Ramblin‘ Boys aus Tennessee begeistern die Hörer
Die Musikrichtung
Bluegrass wurde vor 70 Jahren in den USA entwickelt und hat sich
angeschickt, die Welt zu erobern. Sie hat sich von diesen Anfängen
weiterentwickelt, aber traditionsbewusste Bands pflegen den alten
Stil. Zu diesen gehören die Po‘ Ramblin‘ Boys, die vor einem
Jahr schon mit Erfolg bei den veranstaltenden Country Friends Kötz
gespielt hatten und jetzt schon wieder auftreten durften. Das
Kulturgewächshaus im Birkenried füllte sich schnell, genug Hörer
wollten die Band noch einmal hören.
Sie kamen in der
klassischen Fünferbesetzung mit Banjo, Geige, Mandoline, Gitarre und
akustischem Bass, sie konnten alle auch singen. Vorwiegend brachten
sie Material aus der Frühzeit ihrer Musik oder noch älteres aus der
vorausgegangenen Old Time-Periode, dazu klassische Countrytitel, die
sich gut in Bluegrass verwandeln lassen, und die eine oder andere
Eigenkomposition. Sie legten ein Höllentempo auf ihren Instrumenten
vor, besonders Geige und Banjo lieferten sich manches hitzige
Gefecht. Das war Powergrass in Vollendung. Die Gesangsstücke sind
langsamer, einer übernimmt die Führung, einer oder zwei singen zur
Begleitung mit und alle zeigen viel Energie und Gefühl, und sie
singen wie überall über die Liebe, dazu über die verlorene Heimat
und die harte Arbeit im Bergbau oder in der Baumwollfabrik usw.
Religiöse Lieder, Gospelsongs, gehören auch dazu. Ein altmodisches,
großes Mikrophon war in der Mitte der Bühne aufgebaut, und wer
gerade ein Solo hat, sei es instrumental oder mit Gesang, tritt vor
dieses und die anderen verschwinden im Hintergrund. So ist immer
Bewegung auf der Bühne. Heute steht oft ein ganzer Wald von
Mikrophonen auf der Bühne, hinter denen sich die Musiker verstecken,
ein einzelnes dagegen knüpft an die Vergangenheit an, wo man sich
nur ein Mikrophon leisten konnte. So wird die Kontinuität der Musik
unterstrichen. Der Chef vom Ganzen, C.J. Lewandowski, spielte
Mandoline und sang stimmgewaltig die meisten Lieder, er machte auch
die Ansagen, stellte die Musiker vor, immer mit ihrem Heimatstaat,
und erläuterte die Lieder. Damit schaffte er auch den nötigen
Kontakt zum Publikum, das begeistert mitging und einige Zugaben
herausklatschte. 
Somit waren alle
Bluegrasstugenden erfüllt, und wenn auch die musikalischen
Entwicklungen der letzten Jahre fehlten, so gab es für viele Hörer
eine kompakte Einführung in die Welt des klassischen Bluegrass. Dazu
passen auch die Latz-Overalls, die die Musiker alle trugen zur
Erinnerung an die authentische, rustikale Frühphase ihrer Musik. Das
nächste Konzert mit den „Singing Songwriters“ Eric Brace &
Peter Cooper aus Nashville, Tennessee findet am 18. November um 20
Uhr im Hotel-Gasthof „Zur Post“ in Leipheim statt. Infos und
Reservierungen unter www.cwf-koetz.de
Eberhard Finke für Country Music News International

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