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Videopremiere: Subbotnik “Schweben am Limit”

Arbeiten, Rechnungen, guter Bürger sein. Pflichtbewusstsein, Steuern
zahlen und dabei Lächeln. Manchmal fühlt sich das Leben an, als wäre es
für Maschinen gemacht. Wir fordern: Amsterdam statt Hamsterrad!

„Schweben am Limit“ ist eine Hommage an uns selbst, sich Pausen Und
Auszeiten vom Alltag zu nehmen. „Mantra Mantra“ oder wie Til Schweiger
sagen würde: Alles ist gut, genieß den Moment, bevor er im nächsten
Moment vorbei sein kann und es vielleicht schief geht. Denn ohne Highs
und Thrills, die wir alle brauchen, wären wir nur noch bodenständig.
Grausam.

Über Subbotnik:

Angetrieben vom Wahnwitz das Genre „Crossover“ neu zu erfinden. Doch da
„Crossover“ in den Nuller-Jahren schon kläglich scheiterte, nennen Flo
(Rap), Mülli (Synthis/E-Gitarre) und Hannes (Drums) ihren Style
„Krassover“. Da muss auch erstmal einer drauf kommen!? Der
Sound-Endgegner ist gefunden. Textlich inspiriert durch zahlreiche
Party-Anekdoten, dem Elend der Welt und Ärgernissen mit dem
Musikgeschäft. Immer hüpfen auf dem Sprungbrett, ohne Landung im Becken.

In Songs wie „No Wummen No Cry“ zeigen sich die Wortspielakrobaten und
drehen die Weltpolitik auf „links“. Mach gesund, was dich kaputt macht!
Am Liebsten huldigen die drei Rostocker aber ihrer Heimat, dem Zuhause,
dem „da wo man sich wohlfühlt“ – ist halt ein Lebensgefühl. In „Rio
Reiser“ zeigt man, wo man alles noch nicht war und wie gut man es
zuhause haben kann, ohne das eigene Fernweh auszublenden. Irgendwann
kommt man schon nach Brasilien, bis dahin versucht man aber, sich
ostdeutsche Palmen vorzustellen.

Bald lassen Subbotnik die Reifen des Muttivans qualmen und starten die
erste eigene Tour, um sich warm für die Festivals zu spielen und
Brasilien näherzukommen. Step by step, uh baby! Und auch, wenn man nie
den Status von Rio Reiser erreicht: Bock macht es auch außerhalb des
Popolymps. Zusammen mit Freunden und Supportern flieht man ja gerne vorm
Arbeitsalltag zwischen kreischenden Kindern, kreischenden Sägen und
kreischender Langeweile. Dann lieber im Dienst für die Community.
DIYMCA!

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