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Long Yu und Shanghai Symphony stoßen zur Künstlerfamilie von Deutsche Grammophon

Long Yu und Shanghai Symphony stoßen zur Künstlerfamilie von Deutsche Grammophon
Deutsche Grammophons Exklusivvertrag mit Long Yu und dem Shanghai
Symphony Orchestra bestätigt den Aufstieg von Chinas ältestem Orchester
und bedeutendstem Dirigenten zu internationalen Stars

»Long Yu, eine Supermacht in Chinas aufblühender Musikszene«, Washington Post
»Es gibt keinen Zweifel an Long Yus Führungsqualitäten oder der Kraft seines musikalischen Könnens«, bachtrack.com

Long Yu, Chinas bedeutendster Dirigent auf internationaler Szene, und
das Shanghai Symphony Orchestra (SSO) haben einen Exklusivvertrag mit
Deutsche Grammophon unterzeichnet. Die neue Partnerschaft wird auf Long
Yus anerkannter Arbeit als Musikdirektor des SSO aufbauen und die
kraftvolle Verschmelzung von Tradition und Zukunftsdenken fördern, die
das Orchester ausmacht; sie unterstreicht das Ethos des SSO: »Musik
verbindet Welten«.

Das erste DG-Album gilt chinesischen und russischen Werken; es erscheint
2019 zum 140. Geburtstag des SSO und feiert dessen Rang als Chinas
ältestes Symphonieorchester. Neben neuen Alben mit dem Orchester wird
Deutsche Grammophon auch frühere Aufnahmen aus dem Katalog des SSO
veröffentlichen.

Seit seiner Berufung vor fast zehn Jahren hat Long Yu das Shanghai
Symphony Orchestra zu höchster künstlerischer Qualität geführt und dazu
beigetragen, dass das Ensemble für viele Spitzenmusiker attraktiv wurde.
Das SSO hat sich zum Ziel gesetzt, unter Long Yus Leitung zum besten
Orchester Asiens zu werden. Unterstützt wird das Vorhaben durch die
Arbeit mit herausragenden Gastdirigenten und Solisten sowie durch den
Bau der Shanghai Symphony Hall, einer eigenen hochmodernen Spielstätte.
Die Zusammenarbeit mit Deutsche Grammophon ist für das SSO und seinen
Chefdirigenten der jüngste große Schritt in der Entwicklung des
Orchesters.

»Shanghai ist als internationale Großstadt offen für die Welt und
den kulturellen Austausch, es ist der ideale Ort, um neue Ideen
auszuprobieren und nach Wegen zu suchen, das Beste aus der chinesischen
und der westlichen Kultur zusammenzubringen«,
erklärt Long Yu.
»Deshalb ist es so aufregend für uns, Mitglied der internationalen
Künstlerfamilie der Deutschen Grammophon zu werden. Wir wollen Kontakt
knüpfen zu Menschen aus aller Welt. Durch unsere Aufnahmen für das gelbe
Label können wir neue Hörer erreichen. Ich freue mich darauf, Werke von
chinesischen Komponisten einzuspielen und sie einem internationalen
Publikum nahezubringen, ebenso wie die künstlerischen Fähigkeiten, die
das Shanghai Symphony Orchestra bei seinen Aufführungen des großen
symphonischen Repertoires entfaltet.«

Das 1879 gegründete SSO hat in jüngster Zeit Brücken zwischen Ost und
West gebaut, nicht zuletzt durch internationale Tourneen und seine
Shanghai Orchestra Academy, ein Gemeinschaftsprojekt des Orchesters, der
Musikhochschule Shanghai und der New Yorker Philharmoniker. Long Yu
seinerseits kann auf eine glanzvolle Karriere im In- und Ausland
blicken. 1964 geboren, studierte er zunächst an der Musikhochschule
Shanghai, dann an der Hochschule der Künste in Berlin. Seine Zeit in
Deutschland beeinflusste ihn in vielerlei Hinsicht. »In Berlin lernte ich die wichtigsten Dinge über das Leben«, sagt Long Yu, »nicht nur durch mein Musikstudium, sondern auch durch die unglaubliche kulturelle Szene der Stadt.«
Bei seiner Rückkehr nach China in den 1990er-Jahren begann er mit den
führenden Orchestern des Landes zu arbeiten, wobei seine Fähigkeiten
schnell durch eine Reihe prestigeträchtiger Berufungen Anerkennung
fanden.

Neben seiner Arbeit mit dem SSO ist Long Yu heute Künstlerischer
Direktor des China Philharmonic Orchestra und des Pekinger
Musikfestivals, das er 1988 gründete, Musikdirektor des Guangzhou
Symphony Orchestra, Kodirektor des MISA Shanghai Summer Festival und
Erster Gastdirigent des Hong Kong Philharmonic Orchestra. Als
Gastdirigent arbeitet Long Yu zudem unter anderem mit den New Yorker
Philharmonikern, dem Philharmonia Orchestra, Toronto Symphony Orchestra,
Tonhalle-Orchester Zürich, NDR Elbphilharmonie Orchester, WDR
Sinfonieorchester Köln, Royal Philharmonic Orchestra und Orchestra
dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Es ist sein besonderes
Anliegen, sich weltweit für das Werk von chinesischen Komponisten der
Gegenwart einzusetzen.

Long Yu wurden zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen zuteil: 2014 wurde
er in Frankreich zum Chevalier de la Légion d’Honneur ernannt; im Jahr
darauf erhielt er den chinesischen Ehrentitel »Hervorragender nationaler
Literatur- und Kunstschaffender« sowie den Global Citizen Award des
Atlantic Council und den Samuel Simons Sanford Award der Yale School of
Music; im April 2016 wurde er zum Foreign Honorary Member der American
Academy of Arts & Sciences gewählt, und im Juni des Jahres erhielt
er das deutsche Bundesverdienstkreuz.

Dr. Clemens Trautmann, Präsident von Deutsche Grammophon, hieß Long Yu und das SSO beim gelben Label willkommen. »Ich bin begeistert von dieser neuen Partnerschaft«, sagte er.
»Wir werden mit diesen hervorragenden, inspirierenden Musikern in der
vitalsten klassischen Musikszene der Welt zusammenarbeiten. Die
künstlerische Arbeit, die Long Yu in den letzten zehn Jahren mit dem
Shanghai Symphony Orchestra geleistet hat, ist überaus bemerkenswert.
Sie spiegelt sich heute in seinen hochrangigen internationalen
Verpflichtungen wider und im eindrucksvollen Tourneeprogramm des
Orchesters, zu dem im vergangenen Jahr das Debüt beim Lucerne Summer
Festival gehörte. Die Aufnahmen werden zur weltweiten Beachtung des
überragenden Könnens von Long Yu und dem Shanghai Symphony Orchestra
beitragen und das schon jetzt große Ansehen von Deutsche Grammophon in
China weiter fördern.«

Fedina Zhou, Präsidentin des Shanghai Symphony Orchestra, sagte: »Alle
beim SSO sind begeistert, mit Deutsche Grammophon zusammenzuarbeiten,
wir können nun Musikliebhaber in der ganzen Welt besser erreichen. Das
SSO ist nicht nur das älteste Orchester Asiens, sondern gehört auch zu
den lebendigsten, vielseitigsten und einfallsreichsten künstlerischen
Institutionen dieser Region. Musik ist die beste Art, Menschen
zusammenzuführen, und die neue Partnerschaft mit DG ermöglicht es dem
SSO, immer mehr Menschen die Kraft der Musik nahezubringen.«

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