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Johann Sergej Band

Johann
Sergej Band
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Das klingt für meine Ohren russisch
und erweckte daher meine Neugier. Um diese zu befriedigen fuhr ich am
30.01.2013 wieder einmal ins Headquarter der Vienna Globetrampers.
Die Überraschung war groß, denn diese
Band erwies sich als bunte Zusammensetzung von Musikern und
Musikerinnen aus Oberösterreich, Wien, Kärnten und Steiermark. Von
Russland keine Spur, oder doch? Wie ich später erfuhr, hat sich die
Band diesen Namen ausgesucht in Anlehnung an den in den 40er- und
50er-Jahren in Wien lebenden Sänger Johann Särge. Dieser Mann kam
aus der Ukraine und war Countrymusicfan der ersten Stunde, besonders
von Hank Williams. In den Wiener Beiseln gab er seine Musik zum
besten, und mit Helmut Qualtinger nahm er sogar den Song >I’m so
lonesome I could cry< auf. Durch die Ähnlichkeit der Landschaft
der Ukraine und dem amerikanischen Mittelwesten war die Verbindung
zur Bluegrassmusic hergestellt.
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Das Lokal war beinahe voll besetzt.
Dennoch hatten die Künstler kein Problem, ohne jede technische
Verstärkung, also völlig unplugged den Abend zu bestreiten.
Lediglich Klaus war stimmlich etwas indisponiert und daher leiser als
sonst. Doch das Publikum war aufmerksam und diszipliniert ruhig –
so wie sich das ein Künstler immer wünscht.
Besetzung:
Klaus Tschabitzer aka >Der
Schwimmer< (Dobro, Banjo, Gesang)
Rainer Gallasch (Kontrabass, Gesang)
Christian Dunzinger (Gitarre, Gesang)
Bettina Gallasch (Gesang)
Haldis Scheicher (Geige und Gesang)
Alle diese MusikerInnen befassen sich
schon jahrelang mit verschiedensten Musikstilen, mit Popularmusik,
elektronischer Musik, Rock’n Roll und sind nun „Back to the
Roots“ vor ca. 2 Jahren beim Bluegrass gelandet. Ihre gemeinsame
Liebe zur amerikanischen Volksmusik schlägt sich hier nieder bei
Songs wie >I’m just a pilgrim on this road< (Steve Earl),
>Drivin nails in my coffin< (Jerry Irby), >I saw the ligth<
(Hank Williams) wurde nur von den Männern gesungen, >Footprints
in the snow< (Bill Monroe), >I am weary – let me rest<
(The Cox Family) u. a.. Auch deutschsprachige eigene Dialekt-Songs im
gleichen Stil wurden dazugemischt: >Kreizspinnerin<, >Des
Wetta kaunn kumman<, …
Mehrere Zugaben waren Pflicht die gerne
erfüllt wurde, unter anderem mit einem gepfiffenem und mit Geige
begleiteten Walzer sowie >Move it on over< (Hank Williams) mit
Banjo gespielt. Sie hatten auch ihre live eingespielte
Langspielplatte (aufgenommen im Februar 2012) mitgebracht – ihr
habt richtig gelesen, keine CD – und damit kann man alle Lieder via
Computer runterladen und hören. Wie das geht? LP kaufen und
probieren.
Zusammenfassend kann ich sagen, eine
sehr interessante neue Band die wir vielleicht beim Newcomerbewerb
der Austrian Country Music Federation am 26.10.2013 in Linz, Neues
Rathaus, hören werden.
Text und Fotos: Eliza
(Fachbereichsleiter) www.acmf.at

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