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Festkonzert in Berlin mit Klassik-Stars Anne-Sophie Mutter und Lang Lang – Uraufführung eines Werks von John Williams aus Motiven der „Star Wars“-Filmmusik

Festkonzert in Berlin mit Klassik-Stars Anne-Sophie Mutter und Lang Lang
Uraufführung eines Werks von John Williams aus Motiven der „Star Wars“-Filmmusik

DG-Präsident Trautmann betont wachsende gesellschaftliche Bedeutung klassischer Musik: „Zuhören ist heute wichtiger denn je.“

Zusammenarbeit mit Staatskapelle Berlin unter Manfred Honeck sowie mit Google Arts & Culture

Berlin, 7. November. Die Deutsche Grammophon (DG), das älteste
Klassik-Label der Welt, wird 120 Jahre alt und hat dieses Jubiläum am
Dienstag mit einem Galakonzert in der Berliner Philharmonie gefeiert.
Ein weltweites Publikum verfolgte die Festveranstaltung mit den
DG-Musikern Anne-Sophie Mutter und Lang Lang, auf der ein neues Werk von
John Williams uraufgeführt wurde, über einen globalen Live-Stream.
„Bereits vor 120 Jahren hat die Deutsche Grammophon die beste
Technologie genutzt, um die besten klassischen Musiker in die Mitte der
Gesellschaft zu tragen. Und so halten wir es auch heute noch“, sagte
Frank Briegmann, President & CEO Universal Music Central Europe und
Deutsche Grammophon.

In einer Welt des Augenblicks, zunehmender Hektik und der
Kurznachrichten suchen Menschen nach einem Ruhepol – und finden ihn beim
Musikhören. Bei der klassischen Musik kommt es wie bei kaum einem
anderen Genre auf die Fähigkeit des Innehaltens und Erkundens an.
Kurzum: auf das aufmerksame Zuhören. In dieser Welt der ununterbrochenen
Kommunikation und zunehmender Fragmentierung der Gesellschaft erhält
klassische Musik daher eine neue Relevanz. Über digitale Medien ist sie
zudem besser zugänglich als je zuvor und die Grenzen zwischen den Genres
sind fließender geworden. „Klassische Musik erlebt eine Renaissance“,
sagte Clemens Trautmann, Präsident Deutsche Grammophon. „Durch
Streaming-Dienste wird klassische Musik für neue Hörergruppen erlebbar,
die sich von ihr anregen und berühren lassen. Die Deutsche Grammophon
gestaltet diesen Öffnungsprozess aktiv mit und möchte in dem digitalen
Ozean von Musikangeboten ein Leuchtturm für Orientierung und Qualität
sein. Als erstes Klassiklabel haben wir bei den Musikdiensten von
Amazon, Apple und YouTube eine eigene Radiostation und umfassende
Profile für das Kuratieren von Audio- und Video-Inhalten etabliert.“

Die Festveranstaltung fand vor gut 2.000 Gästen in der Berliner
Philharmonie statt und wurde für Musikliebhaber weltweit über YouTube
übertragen. Die Klassikstars Anne-Sophie Mutter und Lang Lang spielten
gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin unter Leitung von Manfred Honeck
Werke von Ludwig van Beethoven und Wolfgang Amadeus Mozart. Das
begeisterte Publikum erlebte zudem Kompositionen von John Williams,
insbesondere die Uraufführung von „Across the Stars“, einem neuen Stück
für Violine und Orchester, basierend auf Motiven von „Star Wars“, sowie
die deutsche Erstaufführung von „Markings“. Beide Werke sind Anne-Sophie
Mutter gewidmet.

„Es war ein besonderer Abend“, sagte Anne-Sophie Mutter nach dem
Konzert. „Seit über vierzig Jahren begleitet mich Deutsche Grammophon.
In dieser Zeit hat mich das beständig hohe Niveau der Produktionen immer
wieder fasziniert.“ Lang Lang betonte: „Uns eint die Mission, neue
Zugänge zum Erlebnis klassischer Musik und zu ihrer emotionalen Kraft zu
schaffen. Genau das habe ich heute Abend beim Jubiläumskonzert gespürt
und mich gefreut, dass auch meine Fans in aller Welt dabei sein
konnten.“

Das Galakonzert ist Teil eines einjährigen DG120-Jubiläumsprogramms, das
mit globaler Unterstützung von Google Arts & Culture und der
Volkswagen AG präsentiert wird. Das Jubiläumsjahr hält noch viele
besondere Momente bereit. Dazu gehören neben weltweiten
Konzertveranstaltungen auch Neuveröffentlichungen, internationale
klassische Clubabende (‚Yellow Lounge‘) sowie die DG120-Website als
virtueller Raum für Entdeckungen (www.dg120.info).
Den Auftakt bildete im Oktober ein Galakonzert in Pekings Verbotener
Stadt, die erste klassische Live-Veranstaltung in dem
UNESCO-Weltkulturerbe seit 1998.

In Partnerschaft mit Google Arts & Culture ist neben den globalen
Live-Streams aus Berlin und Peking das ‚Schellack-Projekt‘ entstanden:
Archiv-Material von wiederentdeckten und bislang Vorkriegs-Aufnahmen der
Deutschen Grammophon wurde digitalisiert und in eine multimediale
virtuelle Ausstellung auf der Plattform von Google Arts & Culture (g.co/deutschegrammophon)
eingebunden. Die Gäste des Festkonzerts in der Berliner Philharmonie
konnten die Ausstellung und die Schellack-Tracks auf einer innovativen
Hörstation erleben.

Mit der Staatskapelle und Staatsoper Berlin verbinden die Deutschen
Grammophon nicht nur regelmäßige Aufnahmeprojekte mit
Generalmusikdirektor Daniel Barenboim, sondern auch eine enge
Zusammenarbeit bei DG120-Aktivitäten: Vom 18.-20. November wird die
Staatskapelle Berlin im Rahmen der Jubiläums-Saison eine Residenz am
National Center for the Performing Arts in Peking gestalten. Zudem sind
viele der historisch bedeutenden Schellack-Aufnahmen mit der
Staatskapelle Berlin entstanden, unter anderem mit den Dirigenten Pietro
Mascagni und Erich Kleiber.

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