Ein Museum voller Herzblut für Johnny Cash

Ein Museum voller Herzblut für Johnny Cash

In Nashville hat am 30. Mai ein Museum für Johnny Cash eröffnet. Gründer der ersten großen Ausstellung für „The Man in Black“ ist dessen langjähriger Freund Bill Miller.

Der altmodische
zweistöckige Ziegelbau des Johnny Cash Museum steht zwischen
funkelnden Hochhäusern mitten in Nashville, Tennessee: ein
heimeliges Domizil für die Erinnerung an den großen Außenseiter
der Country Music Johnny Cash, dessen Todestag sich am 12. September
zum zehnten Mal jährt.

Das kleine Gebäude
findet man im ersten Straßenblock der Third Avenue South – nahe
den Country-Bars des Broadway, der Country Music Hall of Fame und der
Konzerthalle Schermerhorn Symphony Center. In der Ausstellung erlebt
man Johnny Cash als Musiker im Rampenlicht und als stillen
Privatmann. Zu sehen sind Kostüme, Auszeichnungen und Instrumente.
Auch frühe Briefe und das handgeschriebene Manuskript des letzten
Songs, den Cash wenige Tage vor seinem Tod schrieb, sind ausgestellt.
An Audiostationen hört man Tondokumente. Auch das Leben vor der
Musiker-Karriere ist Thema, darunter nicht zuletzt Johnny Cashs
Dienstzeit als Soldat der US-Luftwaffe in Deutschland.
Dem Gründer Bill
Miller ist das Museum ein endlich erfüllter Lebenstraum. Glühender
Fan von Cash seit dem neunten Lebensjahr und lange mit ihm
befreundet, hat Miller die Ausstellungsstücke über Jahrzehnte
zusammengetragen. Für die Ausstattung des Museums hat er eng mit der
Familie und anderen Freunden des Superstars wie auch mit
Musiker-Kollegen zusammengearbeitet, die jetzt ebenfalls ihre
Schatztruhen geöffnet haben. Von der Ankündigung bis zu seiner
Eröffnung verging ein ganzes Jahr länger als geplant. Dafür aber
ist umso mehr Herzblut in das Vorhaben geflossen. Miller sieht das
Museum als „Tribut an den großartigsten Mann, den ich je gekannt
habe.“ Tommy Cash, jüngerer Bruder des Country-Rebellen und selbst
ein bekannter Musiker des Genre, war überwältigt: „Es ist
unbeschreiblich! Ich wusste, dass all die Fundstücke irgendwo da
draußen waren. Aber sie nun alle zusammen in einem Gebäude zu
sehen, das ist für mich ein wunderbares Erlebnis.“
John R. „Johnny“
Cash stammte aus Arkansas, dem westlichen Nachbarstaat von Tennessee,
und lebte viele Jahre mit der großen Country-Sängerin June Carter
in Hendersonville bei Nashville. In der Ruhmeshalle der nahen Country
Music Hall of Fame and Museum sind beide mit Gedenktafeln verewigt.
Auch die Gräber des Ehepaars auf dem öffentlich zugänglichen
Friedhof von Hendersonville ziehen zahlreiche Touristen an.
Das Museum ist
täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 14
Dollar.
Reiseinfos zu
Nashville: Tennessee Tourism, Horstheider Weg 106a, 33613 Bielefeld,
Telefon (0521) 986-0415, www.tennessee.de.
www.johnnycashmuseum.net.

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