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CD Besprechung: Cindy Lee Alden – Countrified

Cindy Lee Alden – Countrified

1. Leaving On a Jetplane

2. Faded Love

3. Racing Cars and
Screamin`Guitars

4 .Stand By Your Man

5. All American Hero

6. Angel Of The Morning

7. Whirlpool

8. So In Love

9. When Will I Be Loved

10. Shattered Mirror

11. Don’t It Make My Brown
Eyes Blue

12. Last Bus Home

Cindy Lee Alden machte schon
im zarten Alter von 3 Jahren erste künstlerische Gehversuche auf dem
Tanzparkett und wurde als Jugendliche in ihrer Heimatstadt Greensburg/Pa. zur
„Miss Teen Talent“ gewählt.

Mit 21 schloß sie sich ihrer
ersten Countryband an und sang nach einem Umzug nach Maryland in verschiedenen
Duos, Trios und Countrymusikgruppen, wobei sie sich immer mehr auch dem
Songwriting widmete.

2010 erschien ihre erste CD
„The Sampler“, die ausschließlich Coverversionen enthielt, 2 Jahre später
folgte das Album „Heart Light As Air“ und das hier vorliegende Werk
„Countrified“ im Jahr 2013.

Das Album startet mit dem von
John Denver geschriebenen, aber durch Peter, Paul and Mary zu Weltruhm
gelangten Klassiker „Leaving On A Jetplane“, die Interpretation steht dem
Original in nichts nach und der Song ist trotz seines Alters von fast 50 Jahren
keineswegs aus der Zeit gefallen, sondern zeitlos.

Bei „Racing Cars and
Screamin`Guitars“ zeigt die Künstlerin, daß sie auch die rockigen Töne
beherrscht, die E-Gitarren „schreien“ zwar nicht, aber zaubern einen
mitreißenden Klangteppich, ohne die Stimme von Cindy Lee zuzudecken.

„Stand By Your Man“ ist
sicher einer der bekanntesten Countrytitel und es ist erfreulich, daß dieser
nach fast 50 Jahren nun wiederbelebt wird, wobei die Neuinterpretin hier
stimmlich nicht ganz an das Original von Tammy Wynette heranreicht.

Mit „All American Hero“ ist
das Album mit einem Schuß amerikanischem Patriotismus garniert, wie er auf
vielen US-Alben zu finden ist.

„Angel Of The Morning“ ist
wieder ein Klassiker der Popgeschichte, der im Laufe der Zeit schon unzählige
Interpretationen erfahren hat, wobei Juice Newton mit diesem Titel im Jahr 1981
einen großen Erfolg feierte. Auch hier kann sich die Neubearbeitung durch Cindy
Lee Alden durchaus sehen bzw. hören lassen.

Bei „So In Love“ handelt es
sich um ein schönes melodiöses Duett mit dem Countrymusiker Johnny Anthony.

Der Everly Brothers (und
später von Linda Ronstadt gecoverte) Titel „When Will I Be Loved“ klingt eine
Spur rockiger als das Original, was dem Stück durchaus guttut, mit  „Shattered Mirror“ folgt eine ruhigere
Ballade, bevor sich die Sängerin bei „Don’t It Make My Brown Eyes Blue“ mit
einer bluesig-jazzigen Interpretation wieder an einem ganz großen Stück der
Popgeschichte versucht und der Originalinterpretin Crystal Gayle Konkurrenz
machen kann.

„Last Bus Home“ rundet
schließlich ein sehr gefällig klingendes Album ab.

Wer bekannte Werke covert,
begibt sich oft auf dünnes Eis, Cindy Lee Alden meistert diese Aufgabe aber
souverän und setzt durch ihre Neuinterpretationen interessante Akzente, wobei
sie dennoch immer nahe am Original bleibt.

Alexander Schulz-Luckenbach
für Country Music News International

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